Solidaritätsbekundung im „Umsonst-Laden“ des AZ: Franz Meurer, Sarah van Dawen und Jürgen Becker mit Hannah Grohs vom AZ. (r.) Foto: Bause
Promis für das AZ

Kalk - Mit einer beeindruckenden Unterschriftenliste versuchen die Nutzer des Autonomen Zentrums (AZ) in Kalk, die Politiker im Rathaus zur Verlängerung ihres Nutzungsvertrags zu bewegen.

In einer Großstadt wie Köln müsse Platz für unkommerzielle und selbst organisierte Kunst, Kultur und Politik sein, heißt es im Schreiben. Man dürfe Kultur nicht zerstören, sondern sie wachseh lassen, so Kabarettist Jürgen Becker, der wie Kollege Schmickler zu den Unterstützern gehört. (KStA)

Kommentar: Die Stadt will dort erst 2015 mit Bauen beginnen. Das Grundstück, auf dem das AZ ist, soll ein Grünzug werden. Alle Unterstützer fordern eine Integration des AZ in das Vorhaben. Aber ohne die SPD im Rat gibt es dafür keine Mehrheit. (rb/MF)

Solidaritätsbekundung im „Umsonst-Laden“ des AZ: Franz Meurer, Sarah van Dawen und Jürgen Becker mit Hannah Grohs vom AZ. (r.) Foto: Bause
Waldschenke wieder geöffnet
Dünnwald - Nach sechsmonatiger Renovierungs- und Verschönerungszeit und dem Wirken fleißiger Bienchen hat die Waldschenke unter einer neuen Pächterin ihren Betrieb wieder aufgenommen.

Die Ruhephase haben die Eigentümer dazu genutzt, dem Objekt ein ausgiebiges Make over zukommen zu lassen, welches über normale Renovierungsarbeit hinaus gegangen ist. Kacheln wurden abgeschlagen, Tapeten abgekratzt und Mineralputz aufgebracht. Die neue Pächterin steuerte die Möbel im Speisesaal bei, was das Gesamtbild abrundet.

Nach dieser längeren Vorbereitung freuen sich die Eigentümer, die Waldschenke an die neue Pächterin, Frau Rostalski, und ihr Waldschenkenteam übergeben zu können, welche sich auch im idyllischen Biergarten mit altem Baumbestand auf die Gäste freuen. (Susanne und Ulrike Grunwald)
Kurtekotten statt Kalkberg?

Kalk - Der Luftsportclub Bayer Leverkusen macht der Stadt Köln ein Angebot zur Ansiedlung der Station für Rettungshubschrauber auf seinem Gelände.

Das Angebot ist überzeugend, schnell umsetzbar, entlastet die Bürger von Lärm und kostet mindestens 3,5 Mio EU weniger als die Variante Kalkberg! Die Stadt will das Angebot vom Kurtekotten prüfen.

Aber was ist davon zu halten, wenn die selben Leute, die Kurtekotten 2005 ungeeignet fanden, eine "ernsthafte Prüfung" ankündigen? Die BI Kalkberg fordert eine unabhängige und öffentliche Prüfung des Standortes Kurtekotten. (Bi Kalkberg)

 

 


Dellbrücker „Malzeit“
Kalk - Die Malerin Anita Liebold und ihre Dellbrücker Künstlergruppe "Malzeit" zeigen ihre Werke im Bezirksrathaus Kalk. Sie beschäftigen sich in traditionellen Techniken mit der Natur und machen Ausflüge in die experimentelle Malerei.

Mischtechniken, Collagen und Zeichnungen gehören genauso zum Programm. Die "Malzeit" bietet neben experimentellen Kinderkursen regelmäßig Aquarell- und Acrylworkshops an, in diesen entstanden die ausgestellten Werke.

Anita Liebold und die anderen Künstler laden am Dienstag, 14. Mai 2013, um 18 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung ein. Der stellvertretende Kalker Bezirksbürgermeister Timon Delawari eröffnet die Schau, die bis zum 01.07.13 zu sehen ist. (Stadt Köln)
Was geht uns Solingen heute noch an?
Solingen - Heute jährt sich der Brandanschlag von Neonazis auf eine türkische Familie im Jahr 1993, bei dem 5 Menschen starben. Eine Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt die Verbreitung rassistischer und extrem rechter Einstellungen bis in die Mitte der Gesellschaft fest.

Kommentar: Rassismus ist ein gesellschaftliches Gift und gehört in allen Ausprägungen entschieden bekämpft. Warum wird der türkische Rassismus und die Verbreitung extrem rechter Einstellungen nicht genau so thematisiert?

Im Gegenteil, eine wissenschaftliche Arbeit der Universität zu Köln zu dem Thema wird von der Politik und der Verwaltung seit Jahren systematisch unterdrückt und verhindert. (rb/MF)

Fähre mit Nachwuchssorgen
Porz - Der Kölner Fährmann Heiko Dietrich befördert seit 26 Jahren Menschen zwischen Zündorf und Weiß über den Rhein. Jetzt sucht der 69-Jährige nach einem Nachfolger für seinen Traditionsbetrieb.

Sein wettergegerbtes Gesicht sieht zurzeit noch etwas düsterer aus als gewöhnlich. „Der März habe viel Geld gekostet, es war zu kalt. Die Ausflügler blieben aus. Auf jeden Fall will er durchhalten. „Das ist eine Frage der Ehre. Der Betrieb muss laufen.“ (KStA)

Kommentar: Wir sollten ausrangierte Politiker nicht mehr zur KVB schicken, sondern auf die Fähre. Dort kriegen sie eine gesunde Gesichtsfarbe, verlieren Gewicht und bedanken sich täglich beim lieben Gott, dass sie nicht rudern müssen .. (rb/MF)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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