Wir stellen uns vor!
Mülheim / Köln - Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Veranstaltung vom Netzwerk zur Förderung der Integration von Spätaussiedlern und Migranten in Köln unter dem Motto "Wir stellen uns vor": Samstag 15. Oktober 2011 ab 12 Uhr im Internationalen Zentrum der Caritas für Köln, Stolzestr. 1a, 50674 Köln.

Vereine, Initiativen und Selbsthilfeorganisationen von Spätaussiedlern, Kontingentflüchtlingen und Migranten im Großraum Köln, die im und mit unserem Netzwerk aktiv arbeiten präsentieren ihre Arbeit. Die Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes und Abteilungsleiter Integration im MAIS des Landes NRW, Anton Rütten, haben ihr Kommen zugesagt.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie an unserer Veranstaltung, die einen Beitrag zur Integration von Spätaussiedlern und Migranten leisten soll, teilnehmen können. Mit freundlichen Grüßen, Dimitri Rempel, Netzwerkkoordinator und stellvertretender Integrationsratvorsitzender der Stadt Köln. Das umfangreiche Programm finden Sie rechts in der Servicebox. (ATLANT)

Kein Geld für Bedürfnisse
Mülheim - Wer muss, muss manchmal lange suchen: In der Stadt sind öffentliche Toiletten selten. Es brauche deshalb neue Stille Örtchen, fordern die Stadtverwaltung, die Politik und die Gastronomen. Allein, es fehlt das Geld: Weil die Stadt für Reparaturen kein Budget hat, hat sie in den vergangenen Jahren sogar Toiletten geschlossen.

Ihre Wiedereröffnung scheint in den meisten Fällen nun gescheitert. Nicht einmal für das Projekt "nette Toilette" ist Geld da. Das Programm sollte Gastwirte ermuntern, ihre Toiletten öffentlich zur Verfügung zu stellen - für eine monatliche Entschädigung von 50 Euro. Für ein Geschäft reicht das Budget: Die Stadt lässt für gut 25 000 Euro die Toilettenräume der U-Bahn-Station Venloer Straße / Gürtel instand setzen. (KR)

Kommentar:
In Mülheim gab es am Wiener Platz eine Toilettenanlage. Die ist natürlich längst weg, Pinkeln ist ja Privatsache. Und so gehen die Menschen notgedrungen um die Ecke und entsorgen sich im Stadtgarten. Gehen sie mal an der Jan-Wellem-Straße offenen Auges in die Büsche, das machen Sie so schnell nicht wieder. Außer, Sie müssen mal ganz dringend .. (rb/MF)
Das Weltbild zum Wanken bringen
Buchheim / Holweide - Maranda Schalle ist eine stattliche Frau mit unverblümter Diktion. Sie hat kein Problem damit zu sagen: "Ich bin 56, und ich war noch nie im Theater." Zigeunerin sei sie, auch mit diesem Wort habe sie kein Problem, und weder das Geld noch das Umfeld, um ins Theater zu gehen.

Maranda Schalle ist eine von 70 Menschen aus Buchheim, die in fünf Wochen dreimal ins Theater gehen, viele zum ersten Mal. Schalle ist die ideale Werbefrau für das vom Rotary-Club finanzierte und vom Buchheimer Jugendhaus "Treffer" in Zusammenarbeit mit drei Kölner Theatern organisierte Projekt, das anstoßen soll, was Schalle so schön beschreibt:

Welten öffnen - und Welten verbinden, die sonst kaum Berührungspunkte haben. Für manch Bildungsbeflissene ist es normal, ins Theater zu gehen. Für einige Menschen aus Buchheim ist es das nicht. "Ich bin gespannt, wie das dritte Stück wird", sagt Maranda Schalle, "wahrscheinlich wieder ganz anders". Am 25. Oktober endet die Theater-Aktion mit dem Stück "Wer aus mir trinkt, der wird ein Reh." (KStA)
Religionsunterricht für Kinder?
Mülheim / Hannover - Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele hat sich gegen Religionsunterricht an staatlichen Schulen gewandt. "Die Schule ist eine staatliche Veranstaltung, da gehört eine neutrale Information hin“, sagte er bei der Aufzeichnung der evangelischen Fernseh-Talkshow "Tacheles". Für die Mehrzahl der Menschen sei das Thema Menschenwürde wichtiger als der Glaube an Gott.

"Es ist keine Erziehung zur Toleranz, wenn im Unterricht gelehrt wird, dass derjenige, der nicht glaubt, in die Hölle kommt", sagte der Jurist in der Sendung zum Thema "Sehnsucht nach Sinn: Wie viel Kirche braucht das Land?" in der Marktkirche. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister wies das zurück. "Warum sollen wir den Kindern die Fragen nach Beginn und Ende des Lebens oder nach Orientierung vorenthalten?“ (KStA)

Kommentar: Ob Kinder Religion brauchen? Auf jeden Fall spielt der Glaube eine wichtige Rolle: "Wieviel ist 13 X 15?" - "Ich glaube, 195." - "Und wie hast Du das gerechnet?" - "10X15 ist 150 und 3X15 ist 45 und beides zusammen 195." Prima, stimmt. Das brauchst du nicht mehr zu GLAUBEN, das WEISST du jetzt." - Glaube ist eine Brücke. Zugegeben, über tiefem Wasser. Aber auf der anderen Seite ist Wissen auf festem Boden. (rb/MF)

Wehrhafte Kioskinhaber
Dellbrück - Gegen 20 Uhr befand sich das Ehepaar in den hinteren Räumlichkeiten ihres Büdchens in der Straße "Auf der Jüchen" und aß zu Abend. Als die Kundenklingel läutete, begab sich der 57-Jährige in den Verkaufsraum. Hier wurde der Verkäufer von einem unbekannten "Kunden", der mit einer Pistole bewaffnet war, erwartet. Als dieser dem Betreiber die Waffe vorhielt, betrat auch die 51-Jährige den Ladenraum.

Ungeachtet der vorgehaltenen Pistole drängte nun das Ehepaar den Räuber mit einem Stuhl aus dem Kiosk heraus. Mit der Gegenwehr hatte der Bewaffnete offensichtlich nicht gerechnet. Er ergriff ohne Beute die Flucht Richtung Dellbrücker Mauspfad. Der Täter wird so beschrieben: Etwa 28-30 Jahre alt, ca. 185 cm groß, Schwarzer, normale Statur, schwarze Oberbekleidung, schwarze Kappe. Hinweise an 0221-229-0.

Kommentar: Die Polizei aber warnt vor Gegenwehr: "Bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr! Sachwerte sind ersetzbar, Ihre Gesundheit nicht!" Das klingt vernünftig und das leuchtet auch den Dieben ein. Sie rechnen mit wohlerzogenen, wehrlosen Bürgern und werden immer frecher. Stoßen Sie doch auf Gegenwehr, sind sie meist überrascht und fliehen. Auch Diebe hängen an ihrer Gesundheit, wer hätte das gedacht? (rb/MF)
Büro Wirtschaft für Mülheim

Mülheim - Die Stadt Köln hat von der Bezirksregierung Köln den Zuwendungsbescheid für das "Büro Wirtschaft für Mülheim" erhalten. Damit wurden weitere 1,8 Mio für das Strukturförderprogramms "MÜLHEIM 2020“ bewilligt. "Ich freue mich sehr, dass dieses zentrale Projekt für das Handlungsfeld Lokale Ökonomie grünes Licht bekommen hat“, sagte OB Roters.

"Dieses Projekt eröffnet uns die Möglichkeit, Unternehmern im Programmgebiet durch Angebote Hilfestellung zu geben, die genau ihren Bedürfnissen entsprechen." Das Projekt "Büro Wirtschaft für Mülheim" zielt darauf ab, das Programmgebiet in seiner Wirtschaftskraft zu stabilisieren und aufzuwerten.

So sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und ihre Professionalität gesteigert werden. Das "Büro Wirtschaft für Mülheim" wird für die Unternehmer im Programmgebiet erste Anlaufstelle für Fragen der Existenzgründung, der Unternehmenssicherung oder bei Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten sein. (Stadt Köln)

Café im Rheinpark (Foto Brauckmann)
Der Rheinpark gestern und heute

Mülheim / Deutz - Gerhard Böckmann vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen erläutert bei einer Führung durch den Rheinpark am Samstag, 15. Oktober 2011, ab 14 Uhr die artenreiche Flora im Rheinpark. Er weist auf besondere Blüten und Früchte hin und informiert auch über die Geschichte des ehemaligen Bundesgartenschaugeländes.

Treffpunkt ist das Parkcafe im Rheinpark. Dieses kann man mit den Stadtbahn-Linien 1, 3, 4 und 9 (Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe LANXESS arena) oder mit den Bus-Linien 250 und 260 (Haltestelle Rheinpark) erreichen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Kommentar: Der Rheinpark ist zu Recht preisgekrönt und wird von vielen Menschen als Nah-Erholungsgebiet genutzt. Ein schöner, großer Kinderspielplatz lockt bei gutem Wetter viele Familien an. Der Treffpunkt Parkcafe ist gut gewählt. Ist das Café doch ein zur Zeit noch ungenütztes Kleinod im Park, leider in bedauernswertem Zustand. Vielleicht hat Herr Böckmann gute Neuigkeiten? (rb/MF)

Café im Rheinpark (Foto Brauckmann)
Das Geschäft mit der Angst
Köln - Europaweit sind Rechtspopulisten auf dem Vormarsch. Mit Kampagnen gegen Moscheebauten, Minarette und Kopftuch versuchen sie, Zustimmung zu gewinnen. Im Fokus der Agitation stehen Muslime, die als Projektionsfolie für eine imaginierte Gefahr durch eine vermeintlich "fremde Kultur" dienen: "Zugewanderte = Islam = Gewalt = Bedrohung" lautet dabei die rassistische Gleichsetzung.

Eine Tagung des NS-Dokumentationszentrums am 14. und 15. Oktober 2011 soll das Wesen rechtspopulistischer und rassistischer Formationen in Westeuropa analysieren. Gegenstand der Diskussion im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, soll besonders die islamfeindliche Propaganda sein. (Stadt Köln)

Kommentar: Es stimmt nur zur Hälfte: Denn die Gleichsetzung von Islam=Glauben=friedlich ist nicht weniger falsch. Natürlich sind die netten Türken von nebenan keine Terroristen. Aber weltweit ist eine aggressive Strömung des Islam täglich mit Vertreibung, Mord und Totschlag unterwegs. Was hat das mit Toleranz und Glaubensfreiheit zu tun? (rb/MF)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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