Interkulturelle Woche Köln 2011
Mülheim / Köln - Hiermit laden wir Sie herzlich ein zur Eröffnungsveranstaltung im Jubiläumsjahr der Interkulturellen Woche Köln am 10. Oktober. Veranstaltungsort ist das Forum der Volkshochschule im Kulturzentrum am Neumarkt (Rautenstrauch-Joest-Museum), Cäcilienstr. 29-33. Veranstaltungsbeginn ist um 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr).

Die Interkulturelle Woche Köln findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt und ist damit ein Viertel Jahrhundert alt. Wir möchten aus diesem Grunde aber nicht nur zurückschauen. Im Jubiläumsjahr steht die Eröffnung im Zeichen der Zukunft und lenkt den Blick auf die Kölner Jugend. Wir möchten für die Teilhabe an unserer Gesellschaft alle Jugendlichen gewinnen, ob mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte.

'Kölner Jugendstil(e)' - unter diesem Motto werden bei der Eröffnung Einblicke in unterschiedliche Ausdrucksformen der Jugendszene geboten. Mit Theater, Rap-Musik, Filmausschnitten möchten wir aufzeigen, wie unterschiedlich Gefühle gelebt und dargestellt werden. Die Programmpunkte der Eröffnungsfeier entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang. (IKW Köln 2011)

Gleiseschleifen in Mülheim
Mülheim / Buchforst - Wer zwischen Mülheim und Hauptbahnhof wohnt, muss Sonntagnacht (16.10.) mit erheblichem Lärm rechnen. Die Deutsche Bahn lässt zwischen den S-Bahn-Stationen Mülheim und HBF die Schienen schleifen.

Dabei kann es auch zu starkem Funkenflug kommen. Die Arbeiten beginnen um 22 Uhr und gehen bis 6 Uhr früh. Sie werden in der Nacht von Montag auf Dienstag fortgesetzt. Die Bahn bittet die Anwohner um Entschuldigung. (Radio Köln)

Kommentar: Wir gucken täglich Nachrichten, aber diese Meldung finden wir erst wenige Stunden vor Beginn der Arbeiten. Naja, die Bahn ist daran gewöhnt, erst HINTERHER Pressemitteilungen herauszugeben. Wenn z.B. der Funkenflug unser Gartenhäuschen .. nein, da denken wir jetzt nicht dran, es wird schon alles gut gehen. (rb/MF)

Veedelbeirat, Antrag
Mülheim - Am heutigen Montag findet die nächste Sitzung des Veedelsbeirates statt. Wie so oft, äußert sich der SSM in Person des Herrn Kippe zu Details und reicht einen Antrag ein. Zu seinen Anträgen und Einwürfen gibt es Meinungen wie "Der einzig Lebendige" bis hin zu "Kippe macht alles kaputt." Die Demokratie lebt offenbar noch und das freut uns alle.

Nicht erfreut ist Rainer Kippe über die Zusammensetzung des Veedelsbeirates nach Geschlecht und Herkunft: Ihm sind zu wenig muslimische Frauen dabei und das hätte er gerne geändert. Ist vielleicht ein bisschen spät, die Erkenntnis, aber man kann ja keinem sein persönliches Lerntempo vorschreiben.

Angenommen, Rainer Kippe hat recht, dann wären die Mängel leicht zu beheben. Denn der Veedelsbeirat wird nicht gewählt, sondern vom Bürgermeister aufgestellt. Wenn Herr Kippe seinen Vorwurf gleich mit einem Personalvorschlag verbindet, wäre das hilfreich. Ansonsten wird da nichts draus. (rb/MF)
Chinesische Sonne
Mülheim - Die chinesische Sonne in Mülheim? Ein Film, gedreht in der Mittagspause? Davon ist jedes Wort wahr und die Bilder sowieso. Ampelmasten, die warm angezogen sind - ja, ist denn schon Winter? Seltsame Botschaften: Lobby für Mädchen. Wer bitte ist Herr oder Frau Lobby? Möchte hier jemand gewählt werden? Wahlkampf in Mülheim?

Ein Hinweis, fast verborgen im Gestrickten. Auf einen kleinen Zettel gedruckt, nicht gestickt: "Handgestricktes und Gehäkeltes - für Statuen, Fahrrad-Ständer, Zäune, Fallrohre, Geländer und Lampenmasten. Strickkunst von Mädchen im öffentlichen Raum, um der oft tristen und grauen Welt auf humorvolle Art und Weise eine persönliche, bunte und wärmere Note zu geben."

Da verhüllt Christo ganze Landschaften und sogar den Reichs- tag. Aber nur mit gekauftem Tuch und nicht mit Selbstgestricktem. Christo verbirgt die Objekte vor dem Auge des Betrachters, die Lobby-Mädchen ziehen sie warm an. Eine sympathische Aktion, um auf sich aufmerksam zu machen. Lesen Sie zur Arbeit der "Lobby für Mädchen" rechts im Servicekasten. (rb/MF)

Mülltaucher - eine neue Spezies
Mülheim / Mainz - Es gibt Menschen, die denken sich: Vieles von den Lebensmitteln, die in der Abfalltonne landen, kann ich noch essen. Containern oder dumpstern heißt die Mitnahme weggeworfener Lebensmittel aus Abfallcontainern von Supermärkten oder auch Fabriken. Auf der Internetseite geben die Nutzer Hinweise, wo man gut containern kann.

Folgendes Beispiel bezieht sich auf Köln: "Ansonsten würd ich dir Kaufland an der S-Bahn in Köln-Mülheim empfehlen, wenn de da hinten an den Laden gehst, kannst du von da über die Bahngleise direkt weiter zum 100m entfernten Aldi. Unweit von da ist noch ein Netto, wenn du von der Strasse auf den Aldi guckst, dann müsstest du links gehen .. "

Die Gründe fürs Containern sind unterschiedlich: Armut, aber auch politische Motive, Kritik an der Lebensmittel- Verschwendung, Konsumverweigerung und Boykottieren der sogenannten Wegwerfgesellschaft. Viele, die zum ersten Mal in Containern nach Lebensmitteln suchen, schämen sich, aber sie sind stolz, wenn sie erfolgreich sind. (Rhein-Zeitung)

Neuer Köln-Pass für Kinder
Mülheim / Köln - Mit der Einführung eines Köln-Passes B für Kinder und Jugendliche und vereinfachten Antragsverfahren will die Stadt deren Eltern dazu bewegen, mehr Leistungen des Bildungspaketes in Anspruch zu nehmen. Bislang war die Resonanz viel zu gering, die bürokratischen Hürden, jeden Zuschuss beim Jobcenter oder beim Sozialamt extra zu beantragen, lagen für viele Eltern einfach zu hoch.

Zwei Hürden haben Sozial- und Schulverwaltungsamt nun gesenkt, die für Zuschüsse zum Mittagessen und die für Klassenfahrten. „Die Anträge für Mittagessen nehmen nun die Caterer an, die für Klassenfahrten die Schulleitungen. Die leiten diese dann weiter zu uns“, sagt Sozialamtsleiter Stephan Santelmann. Diese freiwilligen Leistungen hat die Stadt nun aus dem Köln-Pass gestrichen und entlastet damit ihre Stadtkasse.

Der neue Köln-Pass B sei Anfang Juli verschickt worden, sagte Silvia Blömacher vom Schulverwaltungsamt: „Mit dem neuen bleiben Kindern und Jugendlichen aber alle übrigen Vergünstigungen erhalten wie preiswertere Eintritte in Zoo, Museen oder Schwimmbädern.“ Die Eltern sollten so noch einmal auf die Bundesmittel aufmerksam gemacht werden. (KStA)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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