Postfächer - so sehen sie auch in Mülheim aus. (Bild Merkur-Online)
Pingelige Post
Mülheim - Postfach-Inhaber, aufgepasst! Ihnen droht Ungemach. Sie nutzen Ihr Postfach für größere Mengen, die nicht in den Hausbriefkasten passen? Sie freuen sich, dass ihr Hausbriefkasten nicht überquillt und Dieben keinen Hinweis auf ihre Abwesenheit gibt? Größere Sendungen werden nicht geknickt oder im Hausflur abgelegt?

Nach einer Woche Urlaub bekamen wir ein Schreiben der Post: "In Ihrem Postfach haben sich über mehrere Tage hinweg zahlreiche Sendungen angesammelt. Nach unseren AGB's können wir Sendungen, die nicht abgeholt werden, an die Absender zurückschicken. Außerdem können wir das Vertragsverhältnis kündigen, wenn ein Postfach nicht regelmäßig geleert wird."

Bei uns haben sich in einer Woche 2 Kataloge, 5 Zeitschriften und 10 Briefe "angesammelt". Daraus ein vertragswidriges Verhalten abzuleiten, ist mehr als pingelig. Oder sollen wir für ein neues "Gebühren-Modell" weichgeklopft werden? Natürlich mit Verbesserungen für uns Kunden: "Wir garantieren: Ab sofort wird ihrer Post kein Bargeld mehr entnommen .." (rb/MF)
Postfächer - so sehen sie auch in Mülheim aus. (Bild Merkur-Online)
Denkmal der grauen Busse
Mülheim / Deutz - Langsam senkte sich das letzte Teil der Beton-Skulptur auf den Sockel, dann war das "Denkmal der grauen Busse" vor dem Landeshaus des LVR installiert. Bis zum 18. April 2012 wird die Nachbildung der Fahrzeuge, mit denen im Rheinland 10.000 Psychatrie-Patienten während der NS-Zeit in Tötungsanstalten bei Düsseldorf und am Niederrhein transportiert wurden, in Deutz stehen.

Mit der Aufstellung des grauen Beton-Busses in Deutz - ein zweiter steht vor der ehemaligen "Heilanstalt Weißenau" in Ravensburg - erinnert der LVR als Nachfolger des "Provinzialverbandes Rheinland" und Betreiber von zehn Kliniken mit Psychiatrien an das vor 72 Jahren beschlossene Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten.

Während LVR-Dezernentin Milena Karabaic für eine "aufrichtige Aufarbeitung" der Nazi-Verbrechen plädierte und auf Euthanasie-Gutachter verwies, die auch nach dem Krieg in leitenden Funktionen in Kliniken tätig waren, vermisste Bürgermeister Bartsch eine "angemessene" Gedenkstätte. Auf dem Westfriedhof lägen 116 Euthanasie-Opfer - eine Gedenktafel gebe nur unzureichend Auskunft. (KStA)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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