84-jährige ausgeraubt
Buchheim - Am Sonntagnachmittag (28.01.07) ist eine Kölnerin (84) im Ortsteil Buchheim von einem Unbekannten überfallen und beraubt worden. Gegen 15.55 Uhr war die Seniorin zu Fuß auf der Fürstenstraße in Richtung Johanniterstraße unterwegs. Ein ca. 25-27 Jahre alter Mann fragte sie nach der Uhrzeit. Ihre Handtasche trug die alte Dame über der linken Schulter. Als sie nun die linke Hand anhob, um auf ihre Armbanduhr zu schauen, griff der Räuber zu. Der vermutlich deutsche Täter zerrte der 84-Jährigen die Handtasche von der Schulter. Die Überfallene versuchte vergeblich, sich an der Tasche festzuklammern, hatte aber gegen den Mann keine Chance. Das Raubopfer fiel auf Hände und Knie und zog sich dabei schmerzhafte Verletzungen an den Handwurzeln zu.

Währenddessen flüchtete der cirka 175cm große Räuber mit der Handtasche in Richtung Alte Wipperfürther Straße. Leider suchte die Beraubte zunächst noch längere Zeit im Straßenverlauf vergeblich nach ihrer Handtasche. Erst mehrere Stunden später verständigte sie dann von ihrer Wohnung aus die Polizei. "In der Tasche befanden sich neben meinen Papieren noch zwei Hörgeräte und meine Brille. Der Mann trug übrigens eine auffällige, bunte Woll-Strickmütze", so die Rentnerin gegenüber den eingesetzten Beamten. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 14 unter Tel.-Nr.:  0221/229-0 (cg)

Kommentar: Wäre ich Senior, würde ich mir noch heute ein Handy mit großen Tasten und Notruf-Kurzwahl kaufen und immer griffbereit haben. (rb/MF)
Ehefrau monatelang gefangen gehalten

Mülheim - Verprügelt, eingeschüchtert und bedroht - eine junge Frau aus Mülheim wurde über Monate von ihrem gleichaltrigen Ehemann misshandelt. Erst als ein Familienangehöriger sein Schweigen brach und die Polizei anrief, ging für die 26-Jährige das Martyrium zu Ende. Auch die Kinder im Alter von drei und vier Jahren wurden von der Polizei aus der Wohnung geholt. „Sie waren völlig verängstigt", sagte Behördensprecher Cathrine Maus. Die Kinder hätten mit ansehen müssen, wie ihre Mutter verprügelt wurde.

Am Dienstagabend versuchte die Schwester des Opfers mehrfach, die 26-Jährige telefonisch zu erreichen. Dies gelang nicht, weil der Ehemann die Telefondrähte in der Wohnung durchgeschnitten hatte. „Die Frau sollte keinen Kontakt zur Außenwelt haben“, so die Polizeisprecherin. Die Schwester fuhr nach den erfolglosen Versuchen mit ihrem Ehemann zu der Wohnung ihrer Schwester und stieß dort auf die verletzte 26-Jährige. Die junge Türkin blutete am Kopf und hatte eine gebrochene Nase ..

„Sie durfte weder mit jemanden reden, noch das Haus ohne den Mann verlassen“, so Maus. Er habe seiner Frau deutlich zu verstehen gegeben, dass er sie töten werde, wenn sie nicht gehorche. Die Polizei berichtete weiter, dass die 26-Jährige seit etwa fünf Jahren in Deutschland lebe, aber kein einziges Wort Deutsch spreche. Auch die Kinder würden kein Deutsch sprechen und auch in ihrer Heimatsprache kaum reden .. (Kölnische Rundschau, Daniel Taab)

Hinweis: Eine direkte Anlaufstelle für in Not geratene Frauen ist das Elisabeth-Fry-Haus, Abert-Schweizer-Str.2, 50968 Köln, Tel: 0221/37649-0

Bitte alle Felder ausfüllen

Der Kommentar wird aus rechtlichen Gründen zuerst von der Redaktion gelesen. Es kann also bis zur Veröffentlichung eine gewisse Zeit dauern. Wir danken für Ihr Verständnis.
Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
Startseite Favoriten
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen