Schifffahrtsbrunnen Mülheim (Bild Köln-Mülheim.net)
Schifffahrtsbrunnen Mülheim

Mülheim - Die Pläne der Stadt Köln zur Umgestaltung des Mülheimer Bahnhofs und der Frankfurter Straße, finden eine rege Publikums-Resonanz. So warnte ein Leser davor, aus dem Vorplatz des Mülheimer Bahnhofs eine zweite Betonwüste à la Wiener Platz zu machen. Mit Bezug auf den Wiener Platz erhielten wir eine weitere Leser-Zuschrift:

"Hallo, ich finde die Idee, den trocken gelegten Schifffahrts- brunnen (auf dem Wiener Platz) auf den Bahnhofsvorplatz zu versetzen, großartig. Mit Wiese und Blumenbeeten würde so endlich mal was von Dauer geschaffen! Kann man das der Stadt nicht vorschlagen?" (schneecindy@freenet.de)

Der Brunnen ist auf dem Wiener Platz eine Verlegenheits- lösung. Er ist dort nur den Marktbeschickern im Weg und ist keine würdige Erinnerung an die Mülheimer Vergangenheit als Standort für Fischfang und Schifffahrt. Ein Platz mit Bezug zum Rhein, z.B. auf dem Kohlplatz oder unter der Mülheimer Brücke wäre auch einer Überlegung wert. (rb/MF)

Schifffahrtsbrunnen Mülheim (Bild Köln-Mülheim.net)

Auf der langen Bank
Dellbrück - Der Abschluss der Sanierung des denkmalgeschützten Thurner Hofs wird sich weiter verzögern. Das teilte die Stadtverwaltung der Bezirksvertretung Mülheim auf ihrer jüngsten Sitzung mit. Die CDU-Fraktion hatte zuvor nach dem Fortschritt der Arbeiten an dem Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert gefragt. Sie ruhen schon seit längerer Zeit.

"Nach dem jetzigen Stand rechnen wir mit der Fertigstellung bis zur Jahresmitte 2012“, so Barbara Steinraths vom Amt für Wirtschaftsförderung. Bisher sei die Sanierung überwiegend durch jugendliche und ältere Arbeitslose im Rahmen des städtischen Programms "Win-Win für Köln" ausgeführt worden. In diesem Programm sind Arbeitslose tätig und sanieren reparaturbedürftige städtische Immobilien.

Kommentar: Schade, dass eine der Schokoladenseiten des Stadtteils so unter der städtischen Geldknappheit leiden muss. Aber an die 40 Millionen, die die Stadt in der MesseCity versenkt hat, kommen wir im Moment leider nicht dran. Für das Geld hätte man ziemlich genau 50 Thurner Höfe sanieren können. Sogar, nachdem sich die Renovierungskosten mehr als verdoppelt haben! (rb/MF)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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