Café Vreiheit in unbespieltem Zustand .. (Eigenes Bild)
2. Mülheimer Nacht, Rückblick

Mülheim - Unglaublich, was auf eine kleine Bühne passt. Auf 2x2m² haben Sängerin Alice Rose und Gitarrist Chris Le Clou im "Café Vreiheit" nicht nur Stuhl, Laptop und Mikrofone untergebracht.

Es gibt obendrein jede Menge Musikinstrumente. Gitarre, Violine, ein Miniatur-Harmonium und Dinge, denen Alice Rose irgendwie auch noch Töne entlockt. Zum Beispiel ein Megafon.

Das Publikum liebt diese kleinen Gimmicks der dänischen Songwriterin mit der samtig-weichen Stimme. Die Mülheimer Nacht: Insgesamt 15 Konzerte und Lesungen, elf Veranstaltungsorte und 1.500 Besucher. (KStA)

 

Café Vreiheit in unbespieltem Zustand .. (Eigenes Bild)
Probebohrungen unterbrochen
Mülheim / Düsseldorf - Die NRW-Landesregierung hat die umstrittenen Erdgas-Probebohrungen unterbrochen. Das berichten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe in ihren Samstagsausgaben unter Berufung auf das Landeswirtschaftsministerium.

Demnach sollen die Erkundungsarbeiten in Absprache mit dem US-Konzern ExxonMobil bis zum Jahresende ruhen. Exxon wollte Probebohrungen im Münsterland durchführen. Nun sollen die Erkundungsarbeiten erst wieder aufgenommen werden, wenn die Ergebnisse eines Gutachtens vorliegen. (BILD)

Kommentar:
Die Tradition des Geschäftsmodells "Ausplündern, liegenlassen, weiterziehen" ist sehr lebendig. Jetzt will ExxonMobil in Deutschland die Erde durchwühlen und mit einem fragwürdigen Förderverfahren gefährden. Wir sollten statt dessen unsere Landwirte bei dem landesweiten Aufbau von Biogas-Anlagen unterstützen und ExxonMobil eine Fahrkarte nach Hause spendieren. (rb/MF)
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Deutschland macht Inventur
Mülheim / BRD - Den Deutschen steht die erste Volkszählung seit Jahrzehnten ins Haus. Dabei gilt: Mitmachen ist Pflicht. Stichtag ist der 9. Mai 2011. Dann klingeln bundesweit die Interviewer an den Haustüren, im Gepäck den Fragebogen für die Bewohner. "Inventur der Bevölkerung eines Landes" nennt es Sabine Bechtold, Leiterin des Zensusprojekts beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden

Neu sind Fragen nach Migrationshintergrund und Religion. Bisher gibt es wenig verlässliche Angaben über Muslime. "Eventuell erhofft sich die Politik Input für die Integrations- Debatte", begründet Bechtold die Passage. Einwohner sind nach dem Zensusgesetz zur Auskunft verpflichtet. Wer sich weigert, dem droht ein Zwangsgeld. (KStA)

Kommentar: 10% der Haushalte werden persönlich befragt, den Rest der Daten stammt aus amtlichen Registern. Es besteht die Gefahr, dass dabei Fehler und falsche Angaben übernommen werden. Gerade im Bereich illegaler Einwanderung wird aus nachvollziehbaren Gründen viel mit gefälschten Dokumenten und Behördenstempeln gearbeitet. (rb/MF)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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