Polizeipräsidium Köln
Einbrecher in Dellbrück
Dellbrück - Die Beamten des Sondereinsatzes "Bekämpfung Tageswohnungseinbrüche" waren am 19.01.11 gegen 17:25 Uhr in ziviler Kleidung in Dellbrück unterwegs. Eine Polizistin bemerkte auf der Straße "Auf dem Orth" einen 15-Jährigen, der vor dem dortigen Wohnhaus "Schmiere stand".

Abwechselnd schaute der 15-Jährige auf das Grundstück und die Straße. Nach einiger Zeit entfernte sich der Verdächtige von dem Haus. Zum gleichen Zeitpunkt bemerkten die Polizisten zwei weitere Jugendliche (14, 16), die in Richtung "Auf dem Orth" gingen. Als das Trio die von der Polizistin alarmierten Kollegen erblickte, rannte es unvermittelt über die Talstraße davon.

Die Beamten waren jedoch schneller und holten nach einer kurzen Verfolgung die drei jungen Männer ein. Ermittlungen ergaben, dass die Drei vor Ihrer Festnahme die Hauseingangstür aufgehebelt hatten. Die 14- bis 16-Jährigen, die alle wegen gleichgelagerter Delikte bereits in Erscheinung getreten sind, wurden vorläufig festgenommen.

Polizeipräsidium Köln

Jetzt doch Abriss

Mülheim / Leverkusen – Anfang der 60er Jahre war es für kurze Zeit das höchste Bürogebäude in Deutschland. Fünf Vorstandschefs lenkten von hier aus vier Jahrzehnte lang die Geschicke des Chemie- und Pharmariesen Bayer. Und dann sollte es zur Medienfassade umgebaut werden. Doch daraus wird nichts.

Die ehemalige Konzernzentrale der Bayer AG wird, wie ursprünglich geplant, abgerissen. Aus technischen Gründen werde der Umbau zur Medienfassade eingestellt, teilte Bayer mit. Mit der Umrüstung des Hochhauses hatte das Unternehmen 2007 begonnen. Rund 5,6 Millionen Leuchtdioden wurden rund um das 122 Meter hohe Gebäude angebracht.

Doch die Medienfassade überstand den Härtetest in der Praxis nicht. Die beauftragten Fachfirmen hätten die Mängel nicht beheben können. Die Nachrüstung hätte erhebliche Mehrkosten bedeutet, begründete Bayer-Kommunikationschef Michael Schade die Einstellung der Arbeiten. (EXPRESS)

Die Flora soll nach historischem Vorbild restauriert werden. (Foto: Rheinisches Bildarchiv)
Frühlingserwachen für die Flora
Riehl - Von Mülheim aus sind der Zoo und die angrenzende Flora gerade mal drei Stationen mit der Bahn und eine Viertelstunde mit dem Rad entfernt. Grund genug für die Mülheimer, sich für Neuigkeiten von dort zu interessieren. Die Rundschau schreibt heute: "Wenn der Gürzenich die gute Stube Köln's ist, dann wird die Flora das Schmuckkästchen.

So sieht es Bernhard Conin, Chef der Kölnkongress GmbH. Mitte des Jahres soll nach vierjähriger Planungszeit die Generalsanierung des altehrwürdigen Gebäudes beginnen. Glanzstück wird die neun Meter hohe Kuppel sein, die nach historischem Vorbild aufgebaut wird. Wenn alles nach Plan läuft, können die Kölner ihre Flora ab 2013 wieder nutzen.

Seit April 2009 ist das Gebäude im Botanischen Garten geschlossen. Schon zwei Jahre zuvor hatte es den Beschluss zur Generalsanierung gegeben, doch bei Ausschreibungen wurde der gesteckte Kostenrahmen von 22 Millionen Euro gleich zwei Mal deutlich verfehlt. Inzwischen hat der Rat 27 Millionen Euro für die Sanierung genehmigt. (KR)
Die Flora soll nach historischem Vorbild restauriert werden. (Foto: Rheinisches Bildarchiv)

Falscher Wasserwerker
Buchforst - Am Nachmittag des 20. Januar hat ein Betrüger eine 80-Jährige mit dem "Wasserwerkertrick" aus ihrer Wohnung in Buchforst gelockt. Ein Komplize stahl währenddessen den Schmuck der Dame. Gegen 14.30 Uhr klingelte es an der Haustür des Mehrfamilienhauses in der Waldecker Straße. Die Seniorin schaute aus dem Wohnzimmerfenster ihres Appartements im zweiten Stock.

Sie sah einen ihr unbekannten, circa 20- bis 25-Jährigen vor dem Hauseingang stehen. Auf Nachfrage behauptete der junge Mann gegenüber der Kölnerin: "Ich komme von den Stadtwerken. Mir ist in Ihrem Haus ein Rohrbruch gemeldet worden. Ich muss rein, um den Schaden zu überprüfen." Die gutgläubige Dame ließ den vermeintlichen Angestellten ein. Dieser ließ zunächst in ihrem Badezimmer das Wasser laufen.

Dann bat er die Rentnerin, ihn in den Keller zu begleiten. Hier kontrollierte er scheinbar die Rohrleitungen. Während der gesamten "Besichtigung" telefonierte der junge Mann. "Ja, sie ist noch hier bei mir...", äußerte er wortwörtlich während des Gesprächs. Schließlich legte er auf und ging mit der Seniorin wieder in das Erdgeschoss. Hier verabschiedete er sich mit den Worten, er habe sich wohl in der Anschrift geirrt.
Die Flora soll nach historischem Vorbild restauriert werden. (Foto: Rheinisches Bildarchiv)
Gemeinschaftsschulen genehmigt
Mülheim / Buchheim - Das NRW-Schulministerium hat die Anträge der Hauptschulen Wuppertaler Straße in Buchheim und Ferdinandstraße in Mülheim auf Teilnahme an dem Modellversuch genehmigt. Schuldezernentin Agnes Klein wertete die Entscheidung als "großen Erfolg für die beiden Schulen und die Stadt".

"Wir sind glücklich, dass unser Antrag durchgekommen ist“, freute sich auch Frauke Welbers, Leiterin der Schule Wuppertaler Straße. An den Gemeinschaftsschulen, die zum nächsten Schuljahr starten, lernen die Kinder in der Sekundarstufe I länger gemeinsam; behinderte und nicht behinderte Schüler werden zusammen unterrichtet.

"Stadt und Eltern sind überzeugt davon, dass dies die richtige Schulform für die Kinder ist", so die Kölner Landtags- Abgeordnete Andrea Asch (Grüne). Die Gemeinschaftsschule Wuppertaler Straße zieht in die Gebäude der jetzigen Hauptschule. Die Schule Ferdinandstraße wird sich selbst auflösen und als Gemeinschaftsschule neu gründen. (KStA)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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