Polizeipräsidium Köln
Mord in Höhenhaus - Festnahmen
Höhenhaus - Wie berichtet, wurde am 11.11.10 ein 38-jähriger Mann in einem Garagenhof auf der Berliner Straße in Höhenhaus bewusstlos aufgefunden. Ermittlungen am Tatort ergaben, dass ihm zuvor mit einer Pflanzschale lebens- gefährliche Verletzungen zugefügt worden waren. Zehn Tage nach der Tat verstarb der 38-Jährige.

Nach umfangreichen Ermittlungen wurden am Dienstag, den 11.01.10 zwei 17- und 18-jährige Tatverdächtige fest- genommen. Die beiden polizeibekannten Männer haben nach anfänglichem Leugnen Geständnisse abgelegt. Demnach wurde der 38-jährige Kölner von den beiden alkoholisierten Beschuldigten zufällig als Opfer ausgewählt und zunächst in Raubabsicht niedergeschlagen

Die Täter konnten lediglich etwa 20 Euro und ein Mobiltelefon erbeuten. Am Morgen des 12.01.11 konnte bei Durchsuchungs- maßnahmen im Bereich "Am Flachsrosterweg" das Mobiltelefon des Opfers aufgefunden werden. Es war dort von den beiden Beschuldigten nach dem Tatgeschehen wegen Beschädigungen weggeworfen worden. (lf)

Polizeipräsidium Köln

Bewaffneter Raubüberfall
Mülheim - Ein junges Pärchen (19,20) ist am Abend des 11.01. Opfer eines versuchten bewaffneten Raubüberfalles geworden. Die beiden waren vom Wiener Platz aus zu Fuß auf der Danzier Straße unterwegs. Plötzlich standen zwei Unbekannte vor ihnen. Einer hielt eine Pistole in der Hand und sagte "Gib dein Handy und Portemonnaie her".

Anschließend wollten die Räuber ihre Opfer nach Wertgegenständen durchsuchen. In diesem Moment näherten sich Passanten dem Ort des Überfalls. Daraufhin liefen die Täter ohne Beute Richtung Windmühlenstraße davon. Die inzwischen alarmierte Polizei nahm einen der Täter (16) fest und fanden in Tatortnähe die Schusswaffe.

Der polizeibekannte 16-Jährige wird sich wegen schweren Raubes in einem Strafverfahren zu verantworten haben. Bei dem flüchtigen Mittäter soll es sich um einen 15-18 Jahre alten, cirka 1,75 Meter großen Südländer handeln. Hinweise an das Kölner Kriminalkommissariat 14 (Telefon 0221/229-0). (fr)
Polizeipräsidium Köln

Kind angefahren
Dellbrück - Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Kind am Dienstagabend (11.01.11) in Dellbrück sucht die Polizei nach einem etwa achtjährigen Jungen. Gegen 18.15 Uhr befuhr eine Autofahrerin (49) den Dellbrücker Mauspfad in Richtung Bergisch-Gladbacher Straße.

Nach ihren Angaben parkte wenige Meter vor der Einmündung Dellbrücker Mauspfad/Auf der Jüchen ein Lieferwagen auf dem rechten Gehweg. Als die Frau an diesem vorbeifuhr, sei das Kind plötzlich und für sie nicht vorhersehbar auf die Fahrbahn gelaufen. Trotz eines Bremsmanövers fuhr die 49-Jährige dem Jungen offensichtlich über den Fuß.

Die Ford-Fahrerin hielt sofort an und erkundigte sich nach seinem Wohlbefinden. Dieser klagte über Schmerzen. Als die Pkw-Fahrerin ihm sagte, dass er am Unfallort warten solle, lief der Schüler über die Straße Auf der Jüchen in Richtung Grafenmühlenweg davon. Hinweise an das Verkehrs- Kommissariat 22 unter 0221/229-0. (lf)
Polizeipräsidium Köln

Das Prinzen-Problem
Mülheim - Haben die Studenten-Unruhen in Tunesien etwas mit uns zu tun? Es gibt Parallelen. In Tunesien ist die Jugend-Arbeitslosigkeit groß, auch bei Universitäts-Abgängern. Nur jeder dritte findet einen adäquaten Job. Die anderen zwei Drittel sehen ihre Lebensziele gegen Null schwinden.

Das macht die Leute ärgerlich und aggressiv. Ein Student hat sich schon öffentlich verbrannt. Besonders die jungen Männer wollen, wie zu allen Zeiten, ein Stück vom Königreich und die Hand der Prinzessin. Besonders, wenn Sie in einer patriarchalischen Kultur groß wurden, die junge Männer wie kleine Prinzen behandelt. Hier beginnen die Gemeinsamkeiten.

Auch in Deutschland gibt es eine große Jugend-Arbeitslosigkeit, nicht zuletzt in patriarchalischen Familien aus dem vorderen Orient. Hartz 4 und andere Stützen verhindern noch eine Eskalation. Aber Jugend ist auch ungeduldig. Ein Blick nach Frankreich genügt, da brannte es schon. (rb/MF)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
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