Polizeipräsidium Köln (Foto rb/MF)
Auf Friedhof beraubt
Holweide - Auf dem Friedhof in Köln-Holweide hat ein Handtaschenräuber am Dienstag (21.08.07) einer älteren Dame (72) den Jutebeutel entrissen. Die Rentnerin erlitt Prellungen an Knie und Händen.  Die 72-Jährige war gegen 17.35 Uhr bereits wieder auf dem Weg in Richtung Ausgang Burgwiesenstraße, als sie plötzlich von hinten einen starken Ruck an ihrem Jutebeutel verspürte. Da die Seniorin die  Tragegurte um ihr Handgelenk gelegt hatte und zudem noch einen Schirm in der selben Hand hielt, konnte sie die Tüte nicht so ohne weiteres loslassen.

Der Räuber riss daraufhin so heftig an der Tasche, dass die Dame umgerissen wurde. Schließlich gelang es ihr, den Beutel abzustreifen und ihn dem Täter zu überlassen. Der rannte mit seinem Raubgut über den Friedhofsweg in Richtung Isenburger Kirchweg davon. Nachdem sich die Überfallene ein wenig von dem Schreck und Schmerzen erholt hatte, trat sie ihren weiteren Heimweg an. An der Bushaltestelle "Burgwiesenstraße" erblickte sie ungewollt ein zweites Mal ihren Peiniger, der in diesem Augenblick in den Bus der Linie 157 in Richtung Holweide einstieg. Die Geschädigte beschrieb den Täter als cirka 170 cm groß. Er war mit einem blauen Trainingsanzug bekleidet, der weiße Streifen und eine Kapuze hatte. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 14, Tel: 0221/229-0. (ms)
Polizeipräsidium Köln (Foto rb/MF)

Gegen die Isolation
Buchforst/Buchheim - "Menschen, die helfen wollen, und Menschen, die Hilfe brauchen, zusammenbringen.” mit diesen Worten beschreibt Frank Blümel sein Aufgabe. Blümel ist ehrenamtlicher Koordinator der Nachbarschaftshilfe “Kölsch Hätz” und ist in Buchheim von Anfang an mit dabei. Seit 2005 hat er sich in einer Projektgruppe auf seine neue Aufgabe vorbereitet. Jetzt ist “Kölsch Hätz” auch in Buchheim und Buchforst offiziell an den Start gegangen.

Die Arbeit der Projektgruppe erläutert Christa Thiemer, die wie Frank Blümel aus dem Veedel stammt und ebenfalls ehrenamtlich mitarbeitet: “Wir haben uns vor allem mit dem Sozialraum Buchheim und Buchforst beschäftigt. Dabei ging es um Fragen der Bevölkerungsstruktur, der Einkommensverhältnisse, der ärztlichen Versorgung, der Schuleinrichtungen, der Betreuung alter Menschen und der Arbeitslosigkeit im Viertel. Und bei den dazu gezogenen Statistiken rieben wir uns so manches Mal die Augen.”  ..

Unterstützung gibt der Caritasverband als einer der Träger von “Kölsch Hätz” .. Die Aufgabe von “Kölsch Hätz” beschreibt Caritasdirektor Pfarrer Franz Decker: “Begegnung im Viertel ist unser Anliegen. Wir wollen neue Milieus knüpfen.” Das Büro von “Kölsch Hätz” in der Eulerstraße 2 ist Dienstags von 16.30 bis 18.30 Uhr und Donnerstags von 10-12 Uhr geöffnet. Infos unter 0221-612715 (Kölnische Rundschau, Wolfgang Blaschke)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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