Neue Messstation (rb/MF)
Feinstaubmessungen am Wiener Platz
Mülheim - Mülheim hat ein Feinstaub-Problem. Das wird durch die aktuell mehr als 40 Überschreitungen der Grenzwerte deutlich. Bei 35 Überschreitungen im Jahr muß die Kommune Umweltzonen einrichten und Fahrverbote verhängen. Zudem stand nach der 40. Überschreitung plötzlich eine neue Messtation am Clevischen Ring. Dazu hat die Fraktion Grüne/Linke in der Bezirksvertretung Mülheim eine Anfrage für die öffentliche Sitzung am Montag, den 20.08.07 gestellt:

Anfrage: "Warum wurde die Messstation ausgetauscht? Warum wurde der Messbetrieb gewechselt? Bisher wurde 41mal (2.8.) die Belastungsgrenze überschritten. Mit welchen Annahmen begründen die verantwortlichen Ämter, dass durch eine neue Linksabbiegerspur an der Kreuzung Keupstrasse die Grenzwerte nicht mehr überschritten werden? Welche weiteren Maßnahmen sind bei zukünftigen Überschreitungen geplant?

Begründung:
Die Beantwortung dieser Fragen wurde mir durch die zuständige Abteilung verweigert. (Hermkes, Fraktionsvorsitzender)

Kommentar: In der Zwischenzeit erhielten wir eine Stellungnahme von Herrn Arentz vom Kölner Umweltamt: "Ja, die Station ist ausgestauscht worden. Wegen des akuten Messbedarfs im Jahr 2006 hatte die Landesregierung NRW das Landesumweltamt Baden-Württemberg (die hatten freie Messkapazitäten!) gebeten, zwei dringende Messtellen in NRW (Wuppertal und Köln) zu messen. Daher waren diese Stationen in der Internetübersicht der Überschreitungstage auch immer separat aufgeführt. Seit dem 01.07.07 wird die Station durch das Land NRW mit voller Integration in das Landesmessnetz selbst betreut. An der Ausstattung oder Qualität hat sich nichts geändert." (rb/MF)
Neue Messstation (rb/MF)
Raub auf Mülheimer Kiosk
Mülheim - Seinen Feierabend hat sich ein Kioskbetreiber (21) im Kölner Ortsteil Mülheim am Montag (06. August) wohl anders vorgestellt: Gegen 23.00 Uhr war der Mann in seinem Verkaufsraum an der Berliner Straße mit dem Kassensturz beschäftigt. Da betraten zwei cirka 20-jährige Unbekannte den Laden. Beide trugen Pistolen.

"Geld her!", so rief einer der etwa 175cm großen Räuber dem 21-Jährigen zu. Offenbar, um dieser Aufforderung Nachdruck zu verleihen, drückte der Komplize dann seine Schreckschusspistole ab. Während einer der Unbekannten sich einen dreistelligen Bargeldbetrag aus dem  Kassenbereich griff, schlug sein Begleiter dem Kassierer mit der Pistole gegen das linke Ohr. Der Angegriffene erlitt dadurch eine leichte Platzwunde. Anschließend flüchtete das
Duo mit seiner Beute aus dem Kiosk. Nachdem die Flüchtigen die Berliner Straße überquert hatten, verschwanden sie in der Tiefentalstraße.

"Die Räuber hatten braune, sehr kurze Haare", so der Beraubte gegenüber den eingesetzten Polizisten. "Einer trug eine Capri-Jeans und ein baby-blaues Kapuzenshirt, der andere ein dunkles Kapuzenshirt. Beide hatten ihre Kapuzen übergezogen. Zeugenangaben zufolge hatte das Duo cirka eine Stunde zuvor gegenüber dem Kiosk herumgelungert und offensichtlich sein späteres Zielobjekt "ausbaldowert". Das Kriminalkommissariat 14 bittet um Zeugenhinweise unter der Tel.-Nr. 0221/229-0. (cg)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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