Wohnungen zweckentfremdet

Köln - Weil viele Wohnungen in Köln illegal als Ferienwohnungen vermietet werden, hat die Stadt vor rund einem Jahr eine neue Satzung zum Schutz von Wohnraum erlassen. Innerhalb eines Jahres habe das Amt über 700 zweckentfremdete Wohnungen wieder zu normalen Wohnräumen gemacht.

Das ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sagt Hans Jörg Depel, Geschäftsführer des Kölner Mietervereins:  „Wir gehen davon aus, dass in Köln mindestens 7.000 Wohnungen auf diese Art und Weise vermietet werden. Und 700, das sind gerade mal 10 Prozent und wohl zum großen Teil auf Corona zurückzuführen.

Möglicherweise setzt sich bald der alte Trend wieder fort. Für eine dauerhafte Verbesserung müssten die Gesetze noch weiter verschärft werden, so Depel. Der Mieterverein fordert höhere Bußgelder und eine strengere Registrierungspflicht für Vermieter von Ferienwohnungen. (RadioKöln)

Kommentar von Kompas am 05.07.2020

Um eine ungefähre Orientierung zu bekommen: Die städtische Immobilien AG GAG baut zur Zeit knapp 1.000 Wohnungen im Jahr, der Bedarf an neuen Wohnungen in Köln wird auf ca. 6.000 pro Jahr geschätzt.

Kommentar von Soziopate am 05.07.2020

Viele Ideen zur Selbstausbeutung, wie Uber oder airbnb und die Umwandlung von Privatbesitz in prekäre und asoziale Geschäftsmodelle kommen aus den USA. Fortschritt ist das aber nicht: Denn, egal, wie schnell man im Hamsterrad läuft, man kommt keinen Schritt von der Stelle ..

Mülheimer Brücke (rb/MF)
Mülheimer Brücke - Teilsperrung

Mülheim - Aktuell ist die Mülheimer Brücke in Fahrtrichtung Niehl für den Autoverkehr gesperrt. Ursache ist ein Wasserrohrbruch der Rhein-Energie in einer Baustelle der Stadtentwässerungsbetriebe linksrheinisch an der Boltensternstraße

Das teilte die Stadt am Freitagmorgen, den 03. Juli 2020, mit. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Mittwoch, 08. Juli 2020, andauern. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Brücke in beiden Richtungen nutzbar. (Kölnische Rundschau)

Kommentar: Die Stadt Köln hat das wohl zuerst der Rundschau mitgeteilt, bevor sie es in ihren eigenen Pressemitteilungen veröffentlicht. Ein bisschen mehr gesunder Egoismus täte dem Presse-und Informationsamt gut. Die Bürger sollten sich nach dieser Quelle richten und nicht nach DuMont-Medien, Facebook oder Twitter .. (rb/MF)

Corona - Stadt Köln

Köln - Die Corona-Pandemie nahm in China ihren Anfang und bestimmt seit weit über zwei Jahren weltweit große Teile des privaten und öffentlichen Lebens. Die sogenannten Lockdowns bremsten die Wirtschaft stark ein.

Tourismus und Kulturleben kamen fast völlig zum Erliegen. Aber die Maßnahme hatte Erfolg, die Zahl der Neuansteckungen ging zurück. Auf die schrittweise Lockerung im Sommer folgte zum Herbstanfang ein Anstieg der Infektionen und auch der Sterbefälle.

Aber das war zu erwarten. Wir wissen spätestens seit Ischgl, dass das Virus ein ausgesprochener Wintersportler ist. Entsprechend entspannt verlief der Sommer: Bäder, Bühnen und Restaurants konnten wieder Besucher empfangen .. (rb/MF)

Bergisch Gladbacher Straße, Gilden: Hier fahren viele Radler auf dem zugeparkten Gehweg, sie scheuen die Situation auf der Straße .. (rb/MF)

Knöllchen in Köln

Köln - Rund 300 LKW-, beziehungsweise Autofahrer und 73 Radfahrer haben in den letzten Tagen in Köln ein Knöllchen von der Stadt oder der Polizei bekommen, weil sie zu gefährlich unterwegs waren oder falsch geparkt hatten.

35 Autos mussten abgeschleppt werden. Knapp zwei Wochen lang hatte die Polizei im Rahmen der Aktionstage Schwerpunktkontrollen gemacht. Die meisten Verwarngelder gab es für Autofahrer fürs Halten auf Radwegen, für Radfahrer fürs Fahren auf dem Gehweg. (RadioKöln)

Kommentar: Natürlich haben Radfahrer auf Gehwegen nichts zu suchen. Aber sie gehorchen oft der blanken Not, weil sie auf der Straße um Leib und Leben fürchten müssen. Das kann man für Autofahrer auf Radwegen ja nun wirklich nicht behaupten .. (rb/MF)

Der Betonbaum - vorher und nachher .. (Bild Stadt Köln)

Baum gerettet

Porz - Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen registriert einen neuen Fall von Baumfrevel. Unbekannte haben in Porz-Wahn den Stamm eines Jungbaumes mit Beton übergossen. Nur durch sofortiges Handeln konnte der Baum gerettet werden.

Die Mitarbeiter entfernten den Betonring vorsichtig mit Hammer und Meißel und konnten Schäden am Stamm vermeiden. Sie reinigten die Baumscheibe und erneuerten den Rindenschutz des Jungbaumes. Gleichwohl hat die Stadt Köln Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt. (Stadt Köln)

Kommentar: Dem Täter wünschen wir einen wiederkehrenden Alptraum: Er hat sich bei der Mafia unbliebt gemacht. Zur Belohnung stellen die ihn in einen Eimer mit frischen Schnellbeton. Der härtet geschwind aus und dann wird er mit dem Eimer im nächsten See versenkt. Dann wird er mitten in der Nacht schweißgebadet wach .. (rb/MF)

Pfarrer Franz Meurer, eine Betreuerin und Pänz am Höviland-Postamt. Foto Uwe Weiser
Pfarrer Meurer geehrt

Vingst - „Wenn alle Pfarrer so wären wie er, dann gingen wir mit wehenden Fahnen voran“, solche Sprüche hört man oft über Pfarrer Franz Meurer. Er ist unkonventionell, kreativ und hat Humor.

Meurer lebt das Evangelium, er tut, was er predigt, und ist für die Menschen da, für Schwache und Arme. Für sie hat er im sozialen Brennpunkt Vingst Hallen gebaut, wo Lebensmittel angeliefert werden, die an Bedürftige verteilt werden.

Oder HöVi-Land, die Ferienfreizeit für Kinder aus Familien, die sich keinen Urlaub leisten können – 600 Pänz vergnügen sich hier jedes Jahr drei Wochen lang. Jetzt wurde Meurer mit dem Ehrenring des Rheinlands ausgezeichnet. (EXPRESS, 07.01.19)

Bitte alle Felder ausfüllen

Der Kommentar wird aus rechtlichen Gründen zuerst von der Redaktion gelesen. Es kann also bis zur Veröffentlichung eine gewisse Zeit dauern. Wir danken für Ihr Verständnis.
Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
Startseite Favoriten
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen