Türaushang Stadtsparkasse Köln, Wiener Platz (rb/MF)
05.03.2024
Kulturelle Aneignung

Mülheim - Kulturelle Aneignung bezeichnet die Übernahme von Inhalten anderer kultureller Identitäten. z.B. an Karneval ein Indianerkostüm zu tragen, sich als Neger zu schminken oder aber eine Straße Mohrenstraße zu nennen.
 
Im wissenschaftlichen Austausch ist der Begriff neutral und bekommt erst im konkreten Zusammenhang eine positive oder negative Konnotation, wie etwa eine Ausbeutung des einen oder Bereicherung des anderen.

Die Beurteilung berücksichtigt die Motivation der Aneignenden: Sind Machtausübung, kommerzielle Interessen oder Diskriminierung die Beweggründe oder handelt es sich um unreflektierte, naive Übernahmen? (Wikipedia)

Kommentar von Redaktion am 05.03.2024

Wenn es kulturelle Aneignung gibt, gibt es auch das Gegenteil, die kulturelle Ablehnung. Wenn die Stadtsparkasse ihre Infos notgedrungen auf türkisch aushängt, dann ja nicht, weil die türkischen Mitbürger nicht genug Zeit und Gelegenheit hatten, Deutsch zu lernen. Das Anwerbeabkommen ist vor genau 50 Jahren ausgelaufen. Es gibt eine verbreitete Geringschätzung der deutschen Kultur und eine Überhöhung der türkischen. So sieht sich die Stadtsparkasse auch heute noch zu Touristeninfos an die eigene Kundschaft vor Ort genötigt ..