02.06.2017
Ordnungsamt kapituliert

Köln - Mit dem Kurzzeitparken hapert es am Breslauer Platz mächtig: Autofahrer halten auf den Kurzparkerplätzen. Doch statt jemanden rauszulassen, gehen die Fahrer zu McDonalds oder die benachbarte Apotheke.

Autofahrer, die einen Parkplatz brauchen, stellen sich in die zweite Reihe. Von hinten kommt ein Bus. Taxifahrer kommen nicht mehr zum Halteplatz. Nichts geht mehr. Die Nerven liegen blank. Schnell gibt ein Wort das andere. Das Chaos ist perfekt. (KR)

Kommentar: Wir haben öfter am Breslauer Platz auf den Fernbus gewartet und den Verkehr beobachtet: Mehr Rücksichts- und Gedankenlosigkeit als hier kommen selten zusammen. Die Stadt als Ordnungsmacht ist so gut wie unsichtbar. (rb/MF)

Kommentar von Biker am 01.06.2017

Seit der Breslauer Platz erneuert wurde, ist eine sinnvolle Vorfahrt für PKW fast unmöglich. Ein Bahnhof ist aber IMMER ein Verkehrs-Übergabepunkt: Leute mit schwerem Gepäck, Alte, Behinderte, Rollstuhlfahrer, alle sind darauf angewiesen, anfahren zu können. Der Rat der Stadt Köln aber gefällt sich darin, wirklichkeitsfremdes Architektengemurkse durchzuwinken, wenn es ihren ästhetisch "gehobenen Ansprüchen" genügt. Aber ein Bahnhof muss in erster Linie PRAKTISCH sein, und dann gerne auch ästhetisch, aber doch nicht umgekehrt ..

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