
Interessantes und Kurioses
aus dem großen Strom der Nachrichten gefischt ...
11. Februar 2008
In eigener Sache
Liebe Treibgut-Leserinnen und Leser, das Kapitel "Treibgut" war als Projekt angelegt. Wir wollten ausprobieren, ob ein breit über die Bereiche Umwelt- und Verbraucherschutz erstreckender Medienspiegel interessant ist und ob er sich ehrenamtlich kontinuierlich pflegen lässt. Beide Fragen lassen sich positiv beantworten. Lediglich die Pflege der Einträge hat uns schon mal in's Schwitzen gebracht, da man täglich am Ball bleiben muß.
Allerdings kam im Laufe der Zeit der Wunsch auf, einer strikt lokalen Berichterstattung zu Umweltfragen den Vorzug zu geben. Als Ergebnis dieser Überlegung finden Sie ab sofort lokale Umweltnachrichten aus dem Bezirk Mülheim im Kapitel "Nachrichten". Das Kapitel "Treibgut" bleibt zum Stöbern und Nachlesen noch eine Weile "online".
Mit freundlichen Grüßen, Rolf Bauerfeind für die Mülheimer Umwelt Gruppe (rb/mug)
01. Dezember 2007
SolarWorld baut Kraftwerk auf Mallorca
(WDR-Nachrichten) - Die Bonner SolarWorld AG baut Solarkraftwerke auf Mallorca. Finanziert von der Deutschen Bank sollen bis Anfang nächsten Jahres vier Anlagen mit einer Spitzenleistung von 8,5 Megawatt ans Netz gehen. Die Standorte auf der Insel wurden mit Umweltschützern vor Ort ausgesucht. Mit den Anlagen sollen pro Jahr knapp 12 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Das entspricht dem Jahresbedarf von 3.500 Familien.
30. November 2007
Kölner CDU lobt Verschlechterungen für Umwelt- und Naturschutz der Landesregierung!
(BUND) - Mit Unverständnis nimmt der BUND-Köln die Lobeshymnen der Kölner CDU-Landtagsabgeordneten für die Halbzeit-Arbeit der Landesregierung zur Kenntnis.
"Ausgerechnet diejenigen Maßnahmen, die zu erheblichen Verschlechterungen des Umwelt- und Naturschutzes in Köln führen, werden von den CDU'lern als "erfolgreich" bezeichnet. So bringt der Nachtflugverkehr für viele Kölnerinnen und Kölner weitere erhebliche Lärmbelästigungen mit sich, die die Menschen krank machen, durch den Ausbau des Godorfer Hafens wird ein unwiederbringliches Biotop zerstört und die "Aufpolierung der Autobahnen und Bundesstraßen" verursachen weiteren Lärm-, Verkehrs- und Feinstaubzuwachs für die Stadt. Diese Tatsachen als "erfolgreich" zu bezeichnen, ist zynisch, Menschen verachtend und Klima schädlich", so Christine Zechner, Vorstandsmitglied des Landesverbands NRW.
"Köln hat bis heute keine Klima-Bilanz geschweige denn einen Klima-Aktionsplan vorgelegt. Bei der Lärmkartierung werden die von der EU vorgegebenen Fristen sicher nicht eingehalten werden und auch im Naturschutz hat sich die Stadt im Vergleich zu anderen Städten nie besonders hervor getan. Lediglich um die Interessen der Wirtschaft hat sich die CDU stets ambitioniert gesorgt. Dass die Menschen in Köln aber längst erkannt haben, dass Umwelt- und Naturschutz sowie Biodiversität ebenfalls wichtig sind für die Ökonomie und Attraktivität einer Stadt, zeigt das fantastische Engagement gegen den Ausbau des Godorfer Hafens", so Zechner weiter.
"Die CDU täte gut daran zu überlegen, ob ihr Handeln noch Zeit gemäß, Generationen gerecht und Umwelt verträglich sowie Klima schützend ist oder ob sie nicht vielmehr zur weiteren Blamage im Städtevergleich beiträgt", so Zechner abschließend.