Mülheim - Liebe Leser, der Mülheimer Hafen erfährt zur Zeit verschiedende Nutzungen außerhalb des klassischen Hafengeschäftes: Werkstätten, Alträucher, Wohnungen, Disco, etc. Es gibt etliche Vorstellungen, das ganze Gebiet in ein gemischtes Gebiet für Wohnen und Arbeiten umzuwandeln.
Diesen Erwartungen setzt der Dezernent für Stadtentwicklung in der
Kölnischen Rundschau einen Dämpfer auf: Christian Deppe sprach mit Bernd Streitberger. “Gibt es Masterplan-Projekte, deren Umsetzung Sie bislang gar nicht erkennen oder die Ihnen zumindest als sehr schwierig erscheinen?” - “Ich glaube zum Beispiel nicht an den Umbau des Mülheimer Hafens, weil ich nicht glaube, dass der Bund ihn als Schutzhafen aufgibt.”
Aber Bernd Streitberger hält auch Hoffnung für uns bereit. Auf die Frage “Wann wird Köln von den Großbaustellen befreit?” antwortet er: “Ich hoffe nie. Eine Stadt, in der nicht mehr gebaut wird, ist eine sterbende Stadt. Ich werde von Kollegen oft um die vielen Kräne in Köln beneidet.” - So gesehen, hat der Mann völlig recht. Hat er dann auch noch ein Haus im Bergischen, ist ja alles in Ordnung .. (rb/MF)