
Wir sind davon überzeugt, dass das Fahrrad ein ideales Nahverkehrsmittel ist: Schnell, wendig und leise im Betrieb, anspruchslos im Unterhalt, nie Parkplatzsorgen. So liegt es in der Natur der Sache, dass uns viele Fahrten mit dem Rad durch den Stadtteil führen. Unser Ziel ist es, die Bedingungen für die Radfahrer hier vor Ort zu verbessern.
Wir bezeichnen als “Projekt”, wenn wir ein Problem für den Radverkehr erkannt haben und es bearbeiten wollen. Ob es zu wenige Radständer, zugeparkte Radwege oder fehlende Bordstein-Absenkungen sind. Wir kümmern uns um Themen aus dem Verwaltungsbezirk 9, Mülheim.
Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat und beraten, wie ein Projekt am besten anzupacken ist. Ob z.B. der Radfahrer selber tätig werden kann, ob ein Anruf beim Amt für Straßen und Verkehrstechnik genügt oder ein Bürgerantrag in der Bezirksvertretung gestellt werden sollte. Nach Möglichkeit bearbeitet derjenige das Projekt, der es vorgestellt hat. Dazu gehört die Beschreibung des jeweiligen Wunsches oder Ärgernisses und, wenn möglich, ein Lageplan oder Fotos dazu.
Der Radständer ist aufgebaut, die Bordsteinabsenkung erfolgt, die Ampelschaltung geändert. Dann ändert sich der Projekt-Status von "laufend" in "abgeschlossen" oder "beobachtet". Wir nehmen das Projekt aber nicht von der Seite, denn die geleistete Arbeit kann als eine Art Nachschlagewerk für alle anderen Radfahrer dienen. Jeder kann ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt zum Vorbild nehmen und muss nicht das Rad jedesmal wieder neu erfinden!
“Tu Gutes und rede darüber!” Dieser Anweisung folgen wir gerne und informieren regelmäßig die Medien über unsere Arbeit. So hat im Mai das WDR-Fernsehen über unseren Antrag zur Verkehrssituation auf der Mülheimer Brücke berichtet.
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