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Interessantes und Kurioses rund um's Fahrrad

aus dem großen Strom der Nachrichten gefischt ...

16. Mai 2008

Eröffnung Bahnradweg Aachen-Köln

(VCD) - Der Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Aachen-Düren e.V. wird am Sonntag, den 01.06.08 den neuen Bahnradweg Aachen-Düren-Köln offiziell eröffnen. Er lädt herzlich dazu ein und freut sich auf Ihren Besuch! Mehr zum Radweg erfahren Sie auf Bahnradweg.

Das Programm beginnt mit einer geführten Radtour von Aachen bis Düren. Start von Aachen HBF, Haupteingang,  9.30Uhr. (Anmeldung auf www.bahnradweg.de erbeten). Das umfangreiche Programm entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des VCD Köln e.V.

Wer sich generell für das Thema still gelegter Bahntrassen interessiert, die als Radwege neu genutzt werden, sollte auf der Seite "Bahntrassenradeln" von Dr. Bartoschek vorbeischauen. (rb/mfg)
15. Mai 2008

Radfahrer absteigen!

(rb/mfg) - Mülheim, Fundort Clevischer Ring/Ecke Keupstraße: Das bei allen Radfahrern äußerst beliebte Schild “Radfahrer absteigen” an einer Baustelle auf dem Geh/Radweg. Das Schild ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Zu allererst ist es so unhöflich, dass man es alleine deswegen ignorieren möchte. Radfahrer - bitte absteigen! Ist das so schwer? Gemessen an den “Wir bauen für Sie!” und “Wir danken für ihr Verständnis!” - Schleimereien, die man für Autofahrer bereit hält?

Zum zweiten ist das immer nur als Zusatzschild verwendete Zeichen hier ganz alleine auf die Barke gebeppt und entfaltet keine Rechtswirkungen. Zum dritten strahlt das Schild den Radverkehr an, den es an dieser Stelle gar nicht geben darf. Vom Wiener Platz aus muss “rechts” gefahren werden. Das hier ist die “linke” Seite. Denn, das wissen wir seit der segensreichen Amtszeit des Kölner Fahrradbeauftragten Claussen, könne man ja keine Warnschilder vor unerlaubtem Verkehr aufstellen.

Damit würde man ihn ja de facto anerkennen. Damit zumindest hat Herr Claussen auf der Mülheimer Brücke auf dem Radweg Warnschilder vor Gegenverkehr verhindert. Wem das noch nicht genug Aufhebens wegen eines kleinen Schildes ist, kann beim Rad-Spezi Bernd Sluka richtig tief in die Materie eintauchen. Viel Spaß! (rb/mfg)
14. Mai 2008

Airbags für Fußgänger

(WDR) - Airbags hatten Autos bislang nur innen. Fußgänger hatten davon nichts. Inzwischen gibt es die ersten Airbags auch zu ihrem Schutz. Sie wurden unter der Aufsicht des Ingenieurs Jens Bovenkerk (JB) am Aachener Institut für Kraftfahrwesen getestet. JB: Der Airbag wird unter der Motorhaube des Autos eingebaut. Wenn der Wagen einen Fußgänger rammt, lösen Sensoren in der Stoßstange das System aus. Dann entfaltet sich der Airbag vor der Windschutzscheibe und fängt den Fußgänger auf.

WDR.de: Airbags für Autofahrer gibt es ja schon seit vielen Jahren. Wieso hat es so lange bis zu einer Entwicklung für Fußgänger gedauert? JB: Generell ist der Kunde der Autohersteller der Fahrzeuginsasse. Und daher hatte dessen Schutz immer Vorrang für die Produzenten. Von daher war die Idee, auch für Fußgänger einen Airbag zu entwickeln, nicht sehr nahe liegend ..

Kommentar: Das Gesagte gilt natürlich auch für Radfahrer. Der Autofahrerschutz durch Airbags und ähnliche Technologien ist beachtlich: In einer Stadt wie Köln sind vielleicht noch 10% der Verkehrstoten Autofahrer. Der Rest setzt sich aus Fußgängern, Radfahrern, Kindern und Senioren zusammen. Der vermeintliche Sicherheitsgewinn durch “externe” Airbags wird aber mit Sicherheit von Autofahrern wieder aufgezehrt, die guten Gewissens noch zackiger um’s Eck gekracht kommen, wetten? Eine autofreie Innenstadt hat von alleine bessere Luft, auch ohne Airbags. (rb/mfg)
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