Mülheim / Waldbröl - Früher stand der Viehhandel im Mittelpunkt des Marktes. Bis heute hat er sich immer mehr zum Krammarkt entwickelt, ist in seiner Vielfalt aber immer noch einmalig im westdeutschen Raum. Und auch Tiere werden hier heute noch gehandelt. Der nächste Markt ist am
Donnerstag, den 09. September.Schweine, Kühe, Pferde, Ochsen, das war einmal. Der Vieh- und Krammarkt im bergischen Waldbröl ist aber immer noch der größte in Westdeutschland. Hühner und anderes Federvieh gibt es weiterhin, aber auch alles, was man im Hause benötigt. Rund 250 Händler bringen alle zwei Wochen donnerstags ihre Waren nach Waldbröl.
20.000 bis 25.000 Menschen bevölkern die Innenstadt, schauen und kaufen. Und es ist so wie Anno dazumal im Jahre 1851, als der Waldbröler Viehmarkt gegründet wurde: Immer noch kommen die Menschen zum Viehmarkt, um sich Hühner, Küken oder anderes Kleinvieh zu besorgen. Nur Kühe, die werden in Waldbröl nicht mehr gehandelt.
(Naturarena Berg. Land)